Di
23
Feb
2010
Karneval in Rio
Damit alle wissen, dass ich trotz mancher Schwierigkeiten auch eine Menge Spaß habe, illustrieren die Fotos meine Eindrücke einer der größten Partys der Welt.
Letztendlich ist der Karneval in Rio nicht viel anders als in Kölle - viele verkleidete und nicht verkleidete Menschen singen, tanzen, trinken und feiern von morgens bis spät in die Nacht hinein
auf der Straße. Größter Unterschied ist wohl die Hitze, von der man sich bei einem Sprung ins Meer zwischen den einzelnen Umzügen abkühlen kann.
Und die Umzüge - ja, die sind ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Die halbnackten Sambatänzerinnen, die man aus dem Fernsehen kennt, sieht man nur im Sambódromo. Um dort die großen inszenierten Karnevalsparaden erleben zu können, muss man viel Eintritt zahlen. Der Großteil der
einheimischen Bevölkerung geht jedoch zu den Stadtteilpartys (Blocos). Diese variieren sehr. Von dem ersten Bloco in Botafogo war ich ziemlich enttäuscht. Es fuhr lediglich ein Wagen mit
elektronischer Musik und einer Sängerin vorbei, und wir haben uns von den Menschenmassen hinter dem Wagen her schieben lassen. Die weiteren Blocos waren dann sehr viel interessanter - mit
Livebands, Samba Batucada, Maracatu Tänzerinnen. Da hat mich der Karneval mit seinen brasilianischen Rhythmen also doch noch
angesteckt!